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Die perfekte Workstation! – CGmental

Die perfekte Workstation!

Ich wurde oft nach einer Empfehlung für das richtige Arbeitsgerät gefragt. Dazu gibt es natürlich keine pauschale Antwort. Aber in diesem Artikel findest Du ein paar Beispiele, die Dir helfen, die optimale Entscheidung für Dich zu treffen.

Falls Du also gerade überlegst Dir einen Computer anzuschaffen, oder den Vorhandenen aufzurüsten, dann ist dieser Artikel für Dich.

Verwendungszweck

Zunächst sollte man sich klarmachen, wofür man das zu anschaffende Gerät verwenden will. So selbstverständlich es auch klingen mag, Du glaubst gar nicht, wie oft dieser Punkt unterschätzt wird. Ich unterscheide gerne zwischen einem Setup, das ich haben will und eines das ich eigentlich brauche. Das sind oft zwei komplette verschiedene Dinge. So gerne ich auch Ersteres anschaffen möchte, ist es meist übertrieben und bringt mich meist auch nicht wirklich weiter als die zweite Option.

Der Einfachheit halber habe ich hier für Dich ein paar Szenarien und meine Empfehlung dazu:

1) Kreativer Anfänger

Du stehst noch am Anfang. Deine Interessen sind breit gestreut, probierst alles mal aus. Den einen Tag codest Du, den nächsten bearbeitest Du ein Bild, oder zeichnest digital. Du erstellst ein erstes 3D-Modell und renderst ab und an ein Bild. Zwischendurch entspannst Du Dich bei einem einfachen Spiel. Mobilität ist Dir wichtig, wer will schon die ganze Zeit zu Hause verbringen? Dein Budget, das Du Dir zur Verfügung stellst, ist eher im niedrigen Bereich.

 

Hier kann man eigentlich kaum etwas falsch machen. Aktuelle Geräte passen meist schon. Bei Neuanschaffung solltest Du einfach darauf achten, nicht weniger als 8GB RAM zu haben und am besten eine SSD Festplatte, mit 256GB oder mehr zu bekommen. Wenn das Gerät noch (vorsicht, subjektive Meinung) gut aussehen und benutzerfreundlich sein darf, kannst Du auch zu einem MacBook greifen.

2) Ambitionierter Student

Du hast Blut geleckt und möchtest einzelne Bereiche mehr ausreizen.

Mobile Variante

Für Dich würde ich am ehesten ein Gaming Notebook, mit 16GB Arbeitsspeicher und einen Intel i7 Prozessor, ab der siebten (7th) Generation und aufwärts empfehlen. Achtung, es gibt bei diesen U- und HQ/HK- Versionen. Ich würde die H-Variante der U vorziehen, da sie vereinfacht gesagt, mehr Rechenleistung zur Verfügung stellt.

Mit einer SSD Festplatte ab 512GB und einem dedizierten Grafikchip der Nvidia GTX Serie, bist Du hier wunderbar bedient.

Im Bereich zwischen 1000€ und 2000€ gibt es da schon ganz passable Systeme.

Desktop

Auch hier würde ich mich für einen Gaming PC entscheiden. Dein Budget entscheidet natürlich, aber je schneller der Prozessor und je zahlreicher dessen Kerne, desto besser. Mit einem Arbeitsspeicher von 16GB bis 32GB bist Du auf der sicheren Seite. Je mehr Du davon hast, desto größer können die gerenderten Bilder und mehr Objekte in der Szene sein.

Bei der Wahl der Grafikkarte hängt es ein bisschen davon ab, ob Du auf GPU Rendering setzen willst. Also ob Deine Bilder direkt von der Grafikkarte, anstatt Deines Prozessors berechnet werden sollen. Das hat einige Vor- & Nachteile, auf die ich später in einem gesonderten Artikel eingehen möchte.

Meine Empfehlung ist auf eine Nvidia Geforce zu setzen. Hier gilt im Grunde das Gleiche bei RAM und Geschwindigkeit. Mehr ist besser, aber auch teurer. Da sollte man für sich entscheiden, was der eigene Geldbeutel hergibt.

Professioneller 3D-Artist

Du verdienst Dein Geld mit CGI, oder hast im Lotto gewonnen.

Mit einem mobilen Gerät kommst Du hier leider nicht wirklich weit. Es sei denn Du erstellst hauptsächlich 3D-Modelle und das Rendern von Bilder spielt eine untergeordnete Rolle für Dich. Aufgrund der kompakten Bauweise gibt es einfach zu viele Abstriche.

Ein Desktop Rechner also. Schnell sollte er natürlich sein, viel Arbeitsspeicher besitzen und ausreichend Festplattenplatz haben. Das bietet doch ein guter Gaming PC auch, oder nicht? Richtig! Aber sobald man Geld mit etwas verdienen möchte und darauf angewiesen ist, dass alles läuft, kommen andere Faktoren bei der Wahl hinzu.

Wie hochwertig ist die Verarbeitung der Einzelteile, was entscheidend sein kann, wie langlebig sie sind. Wie gut sind die Einzelteile aufeinander abgestimmt, wie die Treiber?

Ist die Maschine für einen 24/7 Betrieb ausgelegt? Oder muss man befürchten, dass einem die Kiste um die Ohren fliegt, wenn man sie einer Dauerlast aussetzt? Bedenke das ein aufwändiges Bild, auch mal 12 Stunden am Stück rendern kann, aufwändige Animationen sogar Tage. All das ist schon passiert und ist nichts Ungewöhnliches.

Hinzu kommt, ob es einen zuverlässigen Support gibt. Nichts ist schlimmer als mitten in einem laufenden Job, Probleme mit der Hardware zu bekommen und keine Hilfe.

All das sind unangenehme Überlegungen, ohne Frage. Um solche Schwierigkeiten so gut wie möglich zu vermeiden, empfehle ich auf professionelle Hardware Lösungen, zu setzen. Den Workstations großer Marken wie HP, Dell oder Fujitsu kann man vertrauen. Da ist alles aufeinander abgestimmt und der Support ist immerhin besser, als bei den meisten Consumer Geräten. Kauft man über spezialisierte Reseller, hat man oft die Möglichkeit einen noch erweiterten Support hinzuzuerwerben. Es gibt auch kleinere Hersteller wie CADnetworks, oder Thomas Krenn, die passende Lösungen mit gutem Support anbieten.

Diese Sicherheit hat natürlich seinen Preis. Umso mehr wenn man sich gleich für eine Doppelprozessor Variante entscheiden sollte, was ich auch empfehlen kann. Schließlich kann man da, mit einem, nicht allzu hohem Mehraufwand, die Renderzeit quasi halbieren. Oder parallel zum Rendern bequem weiterarbeiten.

Eine gute Alternative ist, meiner Meinung nach, sich mal nach einer gebrauchten Workstation umzusehen. Es gibt einige Anbieter im Netz, die generalüberholte Systeme für einen guten Preis und eigenem Support anbieten. Ich würde mir einen Anbieter vor Ort suchen, um schnell Hilfe zu bekommen, falls man diese benötigen sollte.

Fazit

Das Ganze ist ein vielschichtiges Thema und meine Meinung dazu natürlich subjektiv. Eine allgemeingültige Empfehlung kann man dazu nicht aussprechen. Das perfekte System wird man vermutlich nie finden. Aber ich hoffe, ich konnte Dir helfen, eine kleine Übersicht zu dem Thema zu bekommen für Deinen nächsten Einkauf.

Die Entwicklung ist natürlich im vollen Gange. Die achte Generation Intel Prozessoren ist am Kommen, ebenso wie Nvidias Volta Architektur. Nvidias Max-Q Design ist ein spannendes Konzept für Notebooks, die eine große Performance, bei gleichzeitig flacher Bauweise und leisem Betrieb versprechen. Erste Geräte sind seit einiger Zeit auf dem Markt, aber meist noch recht teuer.

Außen vorgelassen habe ich externe Grafikkarten Lösungen. Diese ermöglichen es ein Notebook, mit einer Desktop Grafikkarte über den Thunderbold 3 Port, aufzurüsten. Das ist ebenfalls ein Thema, dem ich mich vielleicht mal in einen separaten Artikel widmen werde.

Was denkst Du über das Thema? Schreib mir doch einen Kommentar und lass mich wissen, wie Du dazu stehst. Oder hast Du ergänzende Infos, die Deiner Meinung nach, nicht fehlen sollten? Let me know!

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