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Software – CGmental

Image Based Lighting | Aufbereitung & Retusche von 360 Grad HDR Panorama Sphären

HDRI | Aufbereitung & Retusche

Auf meinem neuen YouTube Kanal habe ich ein Video bereitgestellt, in dem ich mich dem Thema Image Based Lighting widme. Ich erkläre meinen Workflow von der Aufnahme der benötigten Belichtungsreihen, über das Stitchen des aufgenommenen Rohmaterials in PTGui Pro, bis hin zu dem herausretuschieren des störenden Stativs in Photoshop.

Hier möchte ich ergänzend dazu näher zum Prozess der Aufnahme gehen und habe am Ende noch ein kleines Schmankerl für Dich bereitgestellt. Los geht´s!

Worum geht es?

Da Du diesen Artikel hier liest gehe ich davon aus, dass Du weißt worum es hier überhaupt geht. Ich habe Fotomaterial aufgenommen um meine eigene 360 Grad HDR Panorama Sphäre zu erstellen. Falls Du zwar nur Bahnhof verstehst, aber Du mehr zu dem Thema wissen willst, schreib mir gerne unten einen Kommentar. Vielleicht ist das ja was für einen seperaten Artikel.

Meine eigene HDRI | Techtalk

Hardware

Ich habe für die Aufnahme des Rohmaterials eine Nikon D300, mit einem 10mm Weitwinkel (Fisheye) Objektiv zur Verfügung gestellt bekommen. Dazu habe ich ein Nodalpunkt Adapter der Firma Novoflex benutzt.

Positionen

In der Horizontalen habe ich 6 mal die Kamera rotiert, um genügend Überlappung zu bekommen. Ungefähr 20% Überlappung ist ein guter Richtwert, würde ich sagen. Man kann es auch mit weniger versuchen, jedoch hat man Erfahrungsgemäß beim späteren Zusammensetzen der Bilder, weniger Probleme. Dazu habe ich noch einmal je eine Belichtungsreihe direkt nach oben und einmal direkt nach unten aufgenommen.

Belichtungen

Jeder dieser 8 Positionen habe ich mit 7 Belichtungen, in Abstand von je einer Blende fotografiert. Die Mittlere Belichtung ist quasi die “normal” belichtete. Die anderen dementsprechend entweder dunkler oder heller werdend, so das ich einen entsprechend hohen Dynamik Umfang bekomme. Um nicht zu verwackeln beim Auslösen der Kamera, habe ich übrigens eine Fernbedienung benutzt.

Kamera Einstellungen

Ich habe alles im manuellen Modus fotografiert. Vor allem der Weißabgleich darf nicht automatisch sein, da jedes der Belichtungsreihen ansonsten farbig unterschiedlich festgehalten wird.

Am besten die ISO niedrig halten, um ein geringes Rauschverhalten zu erziehlen. Richtwerte:

ISO 100 – 200 Aufnahmen bei Sonnenlicht
ISO 400 – 800 Aufnahmen bei bedecktem Himmel oder Abends
ISO > 800 Aufnahmen bei Nacht, oder in dunklen Innenräumen

Um die gleichen Abstände der Belichtungszeit für jede Reihe zu bekommen, habe ich die Kamera auf Bracketing gestellt. Dies ist eine Funktion um automatisch eingestellte Abstände zu belichten. Jedes aktuelle Kamerasystem mit Wechselobjektiven, sollte solch eine Funktion besitzen.

Ich habe alles im JPG Format abgespeichert. Viele bevorzugen die Aufnahme in RAWs und entwickeln lieber die Bilder selber. Damit hat man natürlich mehr Spielraum, aber auch mehr Aufwand und verbrauchter Speicherplatz. Mir war das Kosten/Nutzen-Verhältnis zu hoch und habe mich dagegen entschieden.

Deine Checklist

Shhh, muß mich jetzt mal konzentrieren … Cover Bild von Fabi Voltair

Hier die Checkliste für Dich zum Herunterladen und Ausdrucken. Bei der Aufnahme gibt es oft Ablenkung, da hilft mir immer ein roter Faden an dem ich mich entlang hangeln kann. Vielleicht Dir ja auch …

Ich hoffe der Artikel hat Dir gefallen und würde mich freuen, wenn Du mir einen Kommentar hinterläßt. Wenn Du magst teile den Artikel gern, so das auch andere davon profitieren können.

Bis zum nächsten Mal!
Jens

One More Thing

Du möchtest HDRIs benutzen, aber keine selbst erstellen (wer könnte es Dir verübeln?), dann schau mal bei HDRI Haven vorbei. Greg Zaal, der Betreiber der Seite, bietet dort eine riesige Anzahl an frei verwendbaren Sphären mitsamt passenden Hintergründen an, allesamt unter CC0 Lizenz. Die Qualität ist durch die Bank weg herrausragend, unbedingt empfehlenswert! Der Mann finanziert das Projekt übrigens nur durch Spenden, just saying …

Das große Arnold Update 5.1 – Neues in Toonshading, Denoise, Pipeline und mehr

 

Das Update zu Arnold ist da und die Features haben es in sich, so viel ist klar.

Die interessantesten Neuerungen sind für mich der Toonshader und die Verbesserungen am Sampling und – das Beste am Schluss – Denoising!

Aber der Reihe nach …

Toonshader

Gerade aus Japan kam oft der Wunsch nach einem „non-photorealistic“ Shader, der in diesem Release nun Einzug erhalten hat.

Der Toonshader sieht fantastisch aus, hier ein paar Beispiele von Lee Griggs. Seine Tests mit dem Shader sind unglaublich. Einen Link dazu mit weiteren Beispielen findest Du unten.

Adaptive Sampling

AS bietet die Möglichkeit, die Renderzeiten durch Finetuning zu verkürzen, ohne auf Kosten der Qualität zu gehen.

Denoise

Es gibt nun zwei Arten der Rauschbekämpfung, um viel niedrigere Sampling Einstellungen nutzen zu können und somit die Renderzeiten deutlich zu verkürzen.

OptiX

Die von Nvidia entwickelte AI Lösung zum schnellen Herausrechnen von Noise. Diese in Arnold integrierte Technologie wird auf der GPU berechnet und kommt inzwischen auch in vielen anderen Softwarepaketen zum Einsatz.

Leider findet diese Entwicklung, nur auf deren spezieller Hardware Unterstützung. AMD Karten werden leider außen vorgelassen.

Noice

Das Arnold eigene Stand-alone Tool, zur Rauschminderung für finale Bilder. Diese Lösung wird auf der CPU berechnet und ist somit unabhängig von der verbauten Grafikkarte.

Update now!

Wer das Update ausprobieren möchte, findet die aktuelle Version von den Plugins, zum Download auf der Internetseite von Solid Angle. Den Link findest du ebenfalls unten.

Jetzt kommst du …

Interessiert dich ein Aspekt besonders auf den ich noch einmal eingehen sollte? Oder habe ich etwas vergessen? Schreibe mir deine Anmerkungen und Anregungen doch unten in die Kommentare. Ich freue mich auf dein Feedback!

Wenn dir der Artikel gefallen hat, teile gerne den Post. Sharing is caring!

 

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